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Die Mikrowasserkraftwerke wurden vom Freiburger Unternehmen AZ-Ingénierie entwickelt und vom CEAS erstmals in Madagaskar eingesetzt.
Diese platzsparenden und kostengünstigen Installationen erzeugen bereits bei einer Wasserfallhöhe von 1.45 Metern 300 Watt Strom.
In einem Land, indem weniger als 20 % der Bevölkerung (in ländlichen Regionen weniger als 2 %) Zugang zu Elektrizität hat, sind die Mikrokrokraftwerke ein Segen.
Dank der Entwicklung von Sonnen- und Gastrockner aus lokalen Werkstoffen hat das CEAS hunderte von afrikanischen TrocknerInnen ausbilden können damit sie ihre eigenen wirtschaftlichen Tätigkeiten entwickeln können.
Heute exportieren die zwei burkinischen Kooperativen, die vom CEAS unterstützt werden (CDS und NAFFA GIE) jedes Jahr über 200 Tonnen getrocknete Mangos nach ganz Europa.
Das aus dem Sheabutter Projekt entstandene Sheabutterfass wurde auf Wunsch von Frauengemeinschaften in Burkina Faso entwickelt. Vor Ort hergestellt, wurde es von den traditionellen Handbewegungen der Frauen während des Butterns inspiriert. Diese vom CEAS entwickelte Technik ermöglicht die Mühe und den Zeitaufwand bei der Verarbeitung der Sheanuss um die Hälfte zu verringern und verbessert den Ertrag auf bemerkenswerte Weise.
Die Ausbildung der Bauern für nachhaltige Landwirtschaftsmethoden stellt eine wichtige Herausforderung für die über 80% bäuerliche Bevölkerungen Afrikas dar. Seit Jahren entwickelt das CEAS Mittel für den Schutz des Anbaus, die die Erträge optimieren und gleichzeitig die Umwelt schützen. Insektizide aus Niem oder Cassia Nigricans sind hierfür ausgezeichnete Beispiele.
Diese Techniken sind zusätzlich zu den Kompostierung und Burkina Phosphate Ausbildungen unterrichtet.
In Zusammenarbeit mit sechs weiteren Kooperations- und Entwicklungsorganisationen hat das CEAS 2002 die erste Essigfabrik Westafrikas, die tropische Früchte verarbeitet eingeweiht. Dank dieser Essigfabrik finden die lokalen Bodenschätze einen Diversifizierungsweg und es werden Stellen geschaffen.
Der an einer internationalen burkinischen Messe (FRSIT) prämierte „MISSIM“ Essig kann sowohl vor Ort als auch in Europa genossen werden.
In Zusammenarbeit mit der Ingenieur Schule des Kanton Waadts (EIVd), hat das CEAS den ersten Sonnenkühlschrank Afrikas entwickelt und getestet. Unentbehrlich für die Aufbewahrung von Medikamenten und Lebensmitteln, verkörpert er die Hoffnung einer Verbesserung der sanitären Bedingungen in Afrika.
Für das Erhitzen des Sanitärwassers auf über 70°C wurden verschiedene thermische Solaranlagen durch das CEAS entwickelt.
Diese Anlagen wurden einfach konzipiert um eine 100% örtliche Produktion zu erlauben. Je nach Anwendung gibt es verschiedene Modellvarianten. Handwerker aus ganz Afrika werden regelmässig für die Anfertigung dieser thermischen Solaranlagen ausgebildet. Letztlich wurde ein neues Model, das Erdgas und Sonnenenergie kombiniert entwickelt.